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Erftstadt soll ein Ort werden, der Studierenden viele Möglichkeiten bietet. Bild: Halfpoint/stock.adobe.com

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Erftstadt macht sich schick Mit der Entstehung des TH-Campus sollen die Infrastruktur vor Ort weiterentwickelt und junge Menschen begeistert werden.

26.03.2021

Erftstadt wird sich verändern. Die Region will moderner, wirtschaftlich interessanter und vor allem nachhaltiger werden. Das geplante Projekt Campus Rhein-Erft der Technischen Hochschule Köln soll diesbezüglich Maßstäbe setzen. Mehr noch: Im Zuge des Vorhabens entsteht ein Modellraum für nachhaltige Stadt- und Raumentwicklung, wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Hochschule, Stadt, Rhein-Erft-Kreis und dem Verein Region Köln Bonn heißt: „Die Campuslandschaft mit einer zukunftsweisenden Hochschule des 21. Jahrhunderts im naturnahen Raum soll zukünftig ein Pilotprojekt mit regionalem Vorbildcharakter sein.“

Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 e.V.

Entstehen soll der Campus Rhein-Erft in der Nähe des Liblarer Bahnhofs. Insgesamt könnten dort 2000 Studenten ausgebildet werden. Erftstadt sieht darin eine große Chance, junge Menschen dauerhaft von der Attraktivität der Region zu überzeugen. Deshalb soll die vorhandene Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet zukünftig bestmöglich aufgewertet werden. Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen beispielsweise bereitsbeschlossen, eine Stadtentwicklungsgesellschaft zu gründen, denn für Studenten, Dozenten und deren Familien muss zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden. Darüber hinaus wird in zahlreichen Stadtteilen derzeit mit Hochdruck am Glasfaserkabelausbau gearbeitet, um Nutzern vor Ort eine schnellstmögliche Internetgeschwindigkeit anbieten zu können.
  

Auf diesem Gelände soll der Campus entstehen. Bild: Erftstadt
Auf diesem Gelände soll der Campus entstehen. Bild: Erftstadt

Bezüglich möglicher finanzieller Förderungen stimmen sich der Bund sowie das Land derzeit ab, Erftstadt selbst hat zudem Zuschüsse bei Landesinitiativen beantragt. Heißt: Die Stadt hat bereits konkrete Vorarbeiten geleistet, da ein Konzept für die Ausgleichsflächen sowie eine Untersuchung zum Artenschutz schon vorliegt. Außerdem wichtig in diesemZusammenhang: der Ausbau sowie die Modernisierung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur. Um die Entwicklung diesbezüglich ebenfalls voranzutreiben wird derzeit ein umfangreiches Mobilitätskonzept vorbereitet.

Die Rahmenbedingungen für den Strukturwandel stehen also fest: Erftstadt soll eine Vorzeigeregion werden – für ein modernes, klimafreundliches Wirtschaften und für eine nachhaltige Raumentwicklung. Ob das gelingt, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Die ersten notwendigen Schritte dafür sind jedenfalls getan. Nun wartet die Bevölkerung gespannt auf weitere Ergebnisse.