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Hier steht Kölns ältester Kiosk:

Seit 1926 befindet sich die Trinkhalle Schumacher bereits auf dem Yitzhak-Rabin-Platz in unmittelbarer Nähe der Ringe.      Foto: Büge

Zwischen dem Zülpicher Platz und dem Rudolfplatz befindet sich Kölns ältester Kiosk. Das erste Bier ging dort bereits im Jahr 1926 über den Tresen. Wenn nichts dazwischen kommt, feiert das Büdchen bald 100-jähriges Jubiläum.

Dass sie sich an einem historischen Ort befinden, wissen die wenigsten Partygänger, wenn sie bei der Trinkhalle Schumacher am Yitzhak-Rabin-Platz haltmachen. Für sie geht es vor allem darum, sich auf dem Weg zum nächsten Club zwischen Zülpicher Platz und Rudolfplatz ein Bierchen zu holen oder sich mit dem einen oder anderen Snack einzudecken. Dabei gibt es das kleine Häuschen in unmittelbarer Nähe zum Hohenstaufenring bereits seit dem Jahr 1926, weshalb es der älteste Kiosk Kölns ist.

Die Familie Schumacher übernahm das Büdchen vor etwa 60 Jahren. „Mein Vater hatte den Laden in den 1960er-Jahren erworben, 20 Jahre später habe ich ihn übernommen“, erzählt Dietlinde Schumacher (68), die seitdem zahlreiche Stammkunden gewinnen konnte. Viele von ihnen kommen täglich vorbei, um sich mit der neuesten Zeitung, Getränken oder einigen Leckereien zu versorgen. Andere wiederum wollen an der frischen Luft einfach nur einen Kaffee trinken und dabei ein wenig plaudern.

Kein Wunder also, dass sie das Büdchen vermissen würden, wenn es eines Tages dicht machen müsste. Doch dazu wird es in den nächsten Jahren nicht kommen. Denn die Familientradition wird bereits fortgesetzt. Nachdem Dietlinde Schumacher den Kiosk einst von ihrem Vater übernahm, kümmert sich inzwischen längst auch Sohn Christian darum. Im Jahr 2026, also in gut sechs Jahren, würde der älteste Kiosk der Stadt dann tatsächlich sein 100-jähriges Jubiläum zelebrieren. Nach der damit zusammenhängenden Feier würden dann wohl auch die meisten Partygänger wissen, dass es sich bei der Trinkhalle Schumacher umeinen besonderen Ort handelt.

Ein Korb, auf den keiner werfen kann

Der Eingang der BBL-Zentrale auf der Beethovenstraße. Foto: Büge
Der Eingang der BBL-Zentrale auf der Beethovenstraße. Foto: Büge
Nanu, warum hängt denn an der Beethovenstraße in unmittelbarer Nähe des Hohenstaufenrings ein Basketball-Korb direkt über einem Vordach? Ein Spiel kann dadurch jedenfalls nicht zu Stande kommen. Allerdings ist das auch gar nicht gewollt. Vielmehr soll die Anlage darauf hinweisen, dass dort die Basketball Bundesliga (BBL) ihr Zuhause hat.

Doch nicht nur von außen zeigt sich die BBL-Geschäftsstelle im Basketball-Look. In den Räumlichkeiten ist selbstverständlich Parkett verlegt und auch sonst wimmelt es dort von Accessoires, die für die Sportart typisch sind. Aber: In der BBL-Zentrale wird knallhartes Business betrieben, immerhin sind die 17 Klubs der Liga zusammen mehr als 120 Millionen Euro wert. Zufrieden sind die Basketball-Bosse damit allerdings noch längst nicht, da die deutsche Liga zur besten Europas aufsteigen will.

Ein ambitioniertes Ziel, wovon die BBL derzeit aber noch meilenweit entfernt ist. Ein Viertelfinaleinzug im besten europäischen Klubwettbewerb ist jedenfalls noch nie einer deutschen Mannschaft gelungen, trotz des großen Engagements des FC Bayern München. In der Beethovenstraße muss also noch jede Menge geschuftet werden, damit die Basketball Bundesliga ihr ambitioniertes Ziel in den nächsten Jahren tatsächlich erreicht.
  
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