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Urlaub in Kölle: Der Frühlinger See bietet Entspannung in Chorweiler

In der Ferne ist eine Halle des Autobauers Ford zu sehen, ansonsten wird die Idylle durch nichts gestört. Fotos: Kohlenberg

Die Sonne scheint, weiße Tücher wehen an Lichterketten im Wind über den Sand, und das Wasser glitzert. So schön kann Köln sein. Der Fühlinger See ist ein ideales Ausflugsziel – vor allem wenn der Hochsommer vorbei und dort deutlich weniger los ist.

Wer auf der Suche nach echtem Urlaubsflair ist, kann sich ins Auto, die Bahn oder aufs Fahrrad setzen und Richtung Köln-Chorweiler fahren. Gleich neben der Neusser Landstraße liegt der einst künstlich angelegte Fühlinger See. Dieser besteht aus sieben Teilseen und ist mit rund 90 Hektar die größte Naherholungsanlage der Domstadt. Wenn die riesigen Hallen des Automobilherstellers Ford nicht zu sehen wären, würden Besucher nicht merken, dass sie von mehreren Industrieunternehmen umgeben sind.

Wer Sport treiben will, ist dort genauso richtig, wie alle, die sich ausstrecken und erholen möchten. Ruderer, Surfer und Taucher kommen ebenfalls auf ihre Kosten, auch Boote können gemietet werden. Wer schwimmen will, kann dies ebenso – allerdings nur im Strandbad des „Blackfoot Beach“, der an der westlichen Seite am See Nummer fünf liegt. Ansonsten gilt für das gesamte Gewässer ein striktes Badeverbot – denn auch, wenn der See scheinbar ruhig da liegt, kann es unter der Oberfläche zu Verwirbelungen kommen.

Mit rund 90 Hektar das größte Kölner Naherholungsgebiet

Doch nicht nur im und auf dem Wasser kann sich körperlich verausgabt werden, gleich neben dem See können sich Schwindelfreie durch einen Hochseilgarten von Liane zu Liane schwingen. Wer auf dem Boden bleibt, kann es sich auf dem weißen Sand, in gemütlichen Pavillons und zwischen Palmen gemütlich machen.

Mehrere Pavillons bieten schattige Sitzplätze direkt am Wasser.
Mehrere Pavillons bieten schattige Sitzplätze direkt am Wasser.
Richtig zur Sache geht es vor allem auf der rund 2,3 Kilometer langen Regattabahn, auf der regelmäßig Sportevents stattfinden. Der Köln-Triathlon beispielsweise zog vor knapp zwei Wochen Tausende Sportler aus 20 Nationen in den Kölner Norden. Natürlich wird der Fühlinger See ebenfalls für Veranstaltungen wie das Drachenboot-Festival oder das Summerjam-Festival genutzt, auf dem zahlreiche Hip-Hop- und Raeggae-Bands spielen. Auf der asphaltierten Strecke entlang der Bahn sind vor allem Inline-Skater unterwegs. Um den See herum können sich Läufer und Radler auf rund 19 Kilometern auspowern. Wer surfen will, muss Kurs halten auf See Nummer sieben. Bretter, Neoprenanzug und eine gewisse Coolness müssen jedoch selbst mitgebracht werden. Beim Tauchen sieht das anders aus: Die ansässigen Tauchschule sowie -vereine bieten Kurse an und verleihen das nötige Equipment. Die Kosten für die Taucherlaubnis belaufen sich auf 6,40 Euro.

  

Gut zu wissen

Am Blackfoot Beach stehen Parkplätze zur Verfügung. Erwachsene zahlen 4,80 Euro, Jugendliche 3,80 Euro und Kinder bis fünf Jahre einen Euro Eintritt. Für alle weiteren Aktivitäten und Extras werden zusätzliche Gebühren zuzüglich Pfand fällig. Der Beachclub hat bis zum 30. September Montag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Auf der Liegewiese ist der Eintritt frei.
Die Leihhäuser Kemp
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