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Lange Bildschirmzeiten können zu Reizungen der Bindehaut führen. Foto: sebra/stock.adobe.com

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Vor Umwelteinflüssen schützen Ob Feinstaub, UV-Strahlen, Pollen, Klimananlagen oder lange Bildschirmzeiten – Einflüsse von außen belasten nicht nur unsere Sehorgane, sondern erhöhen außerdem das Risiko für Bindehautentzündungen.

5.05.2020
Smile Optic

Ob Feinstaub, UV-Strahlen, Pollen, Klimananlagen oder lange Bildschirmzeiten – Einflüsse von außen belasten nicht nur unsere Sehorgane, sondern erhöhen außerdem das Risiko für Bindehautentzündungen.

Tagtäglich sind unsere Augen Einwirkungen ausgesetzt, die sie oftmals stark belasten – zum Beispiel Pollen, Wind, UV-Strahlen, Zugluft, lange Bildschirmzeiten, LEDLicht und in der warmen Jahreszeit verstärkt Klimaanlagen. Selbst künstliche Wimpernverlängerungen (Extensions), die derzeit im Trend liegen, können laut aktuellen Untersuchungen zu Entzündungen des Lids, der Hornhaut oder der Bindehaut führen. Ein nicht zu unterschätzender Reizfaktor ist zudem die vielerorts bestehende Luftverschmutzung, mit der Menschen gerade in der Outdoor-Saison noch häufiger in Berührung kommen.

Denn Ozon, Stickstoffdioxid und Feinstaub bergen Gesundheitsrisiken für Bindehautentzündungen, wie eine neue internationale Studie ergeben hat. Stickstoffdioxid stellt demnach unter den Stoffen die höchste Gefahr für eine sogenannte Konjunktivitis dar, gefolgt von Ozon.


Juckreiz oder Tränen sind Symptome für Entzündungen


Insbesondere Frauen und Jugendliche unter 18 Jahren sind anfällig. Die typischen Symptome bei entzündeten Augen sind Tränen, Brennen, Juckreiz, Rötungen, Fremdkörpergefühl, Schmerzen und schwere Lider.

Zur Linderung können Wirkstoffe aus der Natur eingesetzt werden. So unterstützt die zierliche Wiesenblume Euphrasia – auch Augentrost genannt – bei belastenden Irritationen.

Augentropfen mit einem Pflanzenauszug aus Calendula haben entzündungshemmende, wundheilende sowie regenerierende Eigenschaften. Sie können beim Auftreten einer eitrigen Bindehautentzündung einen schnellen Heilungsprozess unterstützen. (djd)


Trotz UV-Strahlung entspannt sehen

Das Tragen einer Sonnenbrille schützt die Augen gerade im Sommer. Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com
Das Tragen einer Sonnenbrille schützt die Augen gerade im Sommer. Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com

An sonnigen Tagen sollten unter freiem Himmel nicht nur die Haut, sondern ebenso die Augen vor der UV-Strahlung geschützt werden. Denn diese können einen Sonnenbrand bekommen – dabei handelt es sich um eine Verbrenunng der Horn- und Bindehaut.

Ob im Freibad oder beim Spaziergang: Wer sich an sonnigen Tagen längere Zeit unter freiem Himmel aufhält, nutzt wie selbstverständlich Sonnencreme, um die Haut vor der UV-Strahlung zu schützen. Viele denken nicht daran, dass intensive Sonnenstrahlen auch eine Belastung für die Augendarstellen. Dabei geht es nicht nur um lästige Blendeffekte, sondern insbesondere um den ultravioletten Anteil des Lichts.

Selbst die Augen können im übertragenen Sinne einen Sonnenbrand erleiden. Dabei handelt es sich um akute Verbrennungen der Horn- und Bindehaut. Auf dem Wasser zum Beispiel wird das Licht besonders intensiv reflektiert. Und das Risiko besteht keineswegs nur im Sommer: Viele kennen das Gefühl der Schneeblindheit aus dem Winterurlaub. Umso wichtiger ist es, immer einen guten UV- und Blendschutz zu nutzen.

Wer seine Augen wirksam vor Sonnenstrahlen schützt, kann Augenerkrankungen wie der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) vorbeugen oder das Krankheitsrisiko reduzieren. Laut einer Prognose der Universität Bonn könnte im Jahr 2050 jeder Vierte von dieser Erkrankung, die bis zum Erblinden führen kann, betroffen sein.

Vorbeugend sollte bei allen Freiluftaktivitäten das Tragen einer hochwertigen Schutzbrille selbstverständlich sein, insbesondere für alle Personen über 40 Jahre. Beim Kauf sollten Verbraucher vor allem auf hochwertige Qualität und einen 100-prozentigen UV-Schutz achten. Noch weiter gehen Spezialbrillen mit getönten Kantenfiltern. Sie absorbieren neben dem UV-Licht die kurzwelligen, energiereichen Anteile des sichtbaren blauen Lichts. Dadurch werden das Kontrastsehen verbessert und störende Blendeffekte vermindert. Eine Brillenfassung mit einem tiefen Rand und breiten Bügeln schützt zusätzlich vor Blendungen. (djd)