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Vorbeugen hilft: Wenn Heuschnupfen ins Auge geht

Allergien können das Sehvermögen beeinträchtigen. Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Heuschnupfen, auch Pollinosis genannt, greift die Augen an. Herumfliegende Pollen führen zu tränenden, schmerzenden Augen. Welche Maßnahmen bieten wirksamen Schutz?

Der Frühling könnte so schön sein, hätte er für Heuschnupfen-Patienten nicht eine unangenehme Begleiterscheinung: Die Pollen von Bäumen und Gräsern fliegen wieder und die alljährliche Leidenszeit der Allergiker beginnt aufs Neue.

Vor allem die Augen sind stark betroffen. Um die Beschwerden an den Sehorgangen zu lindern, greifen viele Betroffene zu Medikamenten wie Antihistaminika. Solche Mittel helfen, können aber auch Nebenwirkungen wie erhöhte Müdigkeit oder Kopfschmerzen verursachen. Die Augen leiden dann erneut, reagieren gereizt und trocknen schnell aus.

Allergien können das Sehvermögen beeinträchtigen. Foto: PixieMe/ stock.adobe.com
Allergien können das Sehvermögen beeinträchtigen. Foto: PixieMe/ stock.adobe.com
Das führt unter anderem zu störendem Zwinkern und oft vermehrtem Tränenfluss. Neben konservativen Behandlungsmethoden, wie Augentropfen und regelmäßigem Trinken, schützt aber – so ungewöhnlich es klingt – vor allem eine gesunde Darmflora vor diesen allergischen Reaktionen, da sie die Abwehrkräfte unterstützt. So kann die Einnahme von Probiotika im Frühling die Beschwerden von Heuschnupfen-Patienten mildern.

Probiotika sind lebende Bakterien, die positive Eigenschaften auf den Körper haben können. Werden diese regelmäßig eingenommen, können sie sich im Darm ansiedeln. Die Gesamtheit der Kleinstlebewesen wie Bakterien, die im Darm angesiedelt sind, wird Darmmikrobiom oder umgangssprachlich auch Darmflora genannt.

Unter anderem kann eine veränderte Zusammensetzung dieses Mikrobioms mit einem Allergierisiko zusammenhängen. Eine ausgeglichene Darmflora kann dagegen das Immunsystem günstig beeinflussen. Darauf weisen immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen hin.

Es zeigte sich, dass Heuschnupfen-Patienten, die vier Monate lang täglich das Probiotikum Pollagen eingenommen haben, weniger allergische Beschwerden hatten. Die Patienten brauchten deutlich weniger Medikamente wie Kortison und Antihistaminika zur Linderung der typischen allergologischen Symptome.

Wer die Augenoptimal schützen möchte, sollte spätestens Ende März anfangen, seine Darmflora aufzubauen. (djd)

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