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Warum Inspektionen wichtig sind:

Für die turnusmäßig anstehende Wartung hat der Autofahrer die freie Werkstattwahl. Foto: Minerva Studio/stock.adobe.com

Ob neuer Wagen oder alte Klapperkiste: Um regelmäßige Kontrollen kommt kein Auto herum. Und diese sollten möglichst eingehalten werden, sonst droht Wertverlust. 

Bei Inspektionen wird „üblicherweise wird zwischen kleiner und großer unterschieden“, erklärt Herbert Engelmohr vom Automobilclub von Deutschland (AvD). Die kleine Inspektion beinhalte eine Grundprüfung der Betriebsstoffe Motoröl, Bremsflüssigkeit und Wasser. Unter Umständen erfolge zudem ein Ölwechsel. Daneben werde nach dem Luftfilter und den Reifen geschaut. „In der ausführlichen Variante werden zusätzlich auch Achsen, Karosserie, Motor und Getriebe überprüft“, sagt Engelmohr.

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Je nach Hersteller umfassen die Checklisten für eine große Inspektion zwischen 30 und 40 Punkte. Wann ein Wagen tatsächlich zum Service muss, geben die Hersteller vor. Generell rufen die meisten die Autos nach 30000 Kilometern oder einem Jahr in die Werkstatt – je nachdem, was zuerst eintrifft. Jede zweite Inspektion ist dann eine große. Während sich die Serviceintervalle früher rein an der Laufleistung orientierten, richten sich die Inspektionen heute oft nach der tatsächlichen Abnutzung des Wagens.
Ist die Wartung fällig, hat der Autofahrer erst einmal die freie Werkstattwahl. „Die Kosten werden sich bei einem kleinen Service zwischen 150 und 300 Euro bewegen und bei der großen Inspektion zwischen 450 und 800 Euro“, sagt Dietmar Clysters vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Die Preisunterschiede ergäben sich aus dem erforderlichen Umfang, den der Hersteller vorgibt. Daneben seien freie Werkstätten in der Regel auch etwas günstiger als die Markenwerkstätten.

Ein Multimeter misst die Spannung der Batterie. Foto: 88studio/stock.adobe.com
Ein Multimeter misst die Spannung der Batterie. Foto: 88studio/stock.adobe.com
„Grundsätzlich sollte der Kundeambesten vorher fragen, was die Inspektion kostet und was alles gemacht werden soll“, rät Clysters. Nicht empfehlenswert ist der gänzliche Verzicht auf Inspektionen – es droht der Garantieverlust. Daneben trägt ein gepflegtes Serviceheft zum Werterhalt des Autos bei. „Soll der Wagen irgendwann wieder verkauft werden, ist ein lückenloses Checkheft ein gutes Argument für einen höheren Preis.“ Wer Geld sparen möchte und Teile der Inspektion selbst erledigen will, sollte speziell bei den modernen Autos sehr genau hinschauen.

Kosten und Umfang sollten am besten vorab geklärt werden.

„Do-it-yourself ist kaum noch möglich. Selbst beim Frostschutz für den Kühler werden heute teilweise ganz spezielle Kühlmittel verwendet“, erklärt Clysters. Wer dabei Fehler macht, riskiert einen Motorschaden. Der ADAC geht übrigens davon aus, dass in Zukunft der Wartungs- und Reparaturbedarf eines Fahrzeugs direkt online vom Hersteller an den nächsten Vertragspartner gesendet wird. Dann meldet sich die Werkstatt gleich beim Kunden mit einem entsprechenden Terminvorschlag für den nächsten Check-up.
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