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Wenn jeder Schritt schmerzt: Jeder Zehnte leidet an einem Fersensporn

Spezielle Einlagen oder Schuhe bieten Entlastung für den Fuß. Foto: Goffkein/stock.adobe.com

Ein Fersensporn ist eine leidvolle Angelegenheit, die durch Überbelastungoder Fehlstellungen zu Entzündungen und Fußschmerzen führt.

Ein plötzlich stechender Schmerz als würde sich ein Nagel durch den Fuß bohren. Etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland leidet an einem Fersensporn – Frauen zwischen 50 und 60 besonders häufig. Dieser dornartige Auswuchs am Fersenbein entsteht durch Kalkanlagerungen am Knochen. Im Bereich des Sehnenansatzes kommt es dadurch vor allem bei einer Überlastung der Füße zu Entzündungen und Schmerzen. Was aber können Betroffene gegen den quälenden Begleiter tun?

Begünstigt wird die Entstehung eines Fersensporns durch Übergewicht, intensiven Sport oder Fehlstellungen des Fußes wie Knick-Senk- oder Hohlfuß. Aber auch durch schlecht sitzende Schuhe sowie häufiges langes Stehen oder Gehen. Der anfänglich stechende Schmerz, vor allem nach dem Aufstehen, entwickelt sich häufig schleichend zum Dauerschmerz. Bei Verdacht auf einen Fersensporn sollte daher möglichst bald ein Arzt aufgesucht werden, um es gar nicht erst zu einem chronischen leiden kommen zulassen. Entlastung und Schmerzlinderung bieten Fersensporneinlagen oder -schuhe.

Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Köln
In die Einlage ist im Bereich des Kalkaneussporns ein weiches Spezialpolster eingearbeitet. Dadurch wird der schmerzende Fersenbereich beim Auftritt entlastet. Durch den Korkrand der Einlage wird der gesamte Fuß stabil gebettet. Die Einlage ist mit einem hautfreundlichen, angenehm weichen Microvelours bezogen. In der Sohle des Schuhs ist ein moosweiches Polster im Fersenbereich eingearbeitet, das dazu beiträgt, dass bei stark ausgeprägtem Fersensporn die Laufsohle nicht auf die schmerzende Stelle drückt.

Zusätzlich können Betroffene auch selbst aktiv werden, um ihren Füßen zu helfen. Die Muskeln und Sehnen sollten an der Sohle und an den Waden mit bestimmten Übungen gedehnt und gekräftigt werden. Das Training sollten zunächst unter Anleitung eines Physiotherapeuten ausgeführt werden. Eine Fußmassage mit einem Igelball regt die lokale Durchblutung an und kann ebenfalls zur Linderung der Schmerzen beitragen.

Besonders häufig sind Frauen von dem Leiden betroffen

Dafür etwa zwei Minuten lang mit dem Fuß über den Massageball von der Ferse bis zum Ballen hin und her rollen. Halten sich die Beschweden hartnäckig, helfen eventuell schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente oder Salben. Welche Behandlungsform am besten geeignet ist, sollte gemeinsam mit dem Arzt abgesprochen werden. (djd)

Herausforderung: Füße heben

Für Menschen, die unter einer Peroneusparese leiden, auch Fußheberschwäche genannt, wird jeder Schritt zur Herausforderung. Denn durch die Schädigung des Peroneusnervs, der die Hebemuskulatur aktiviert, können Betroffene den Fuß entweder nicht mehr oder nur noch unzureichend anheben. Die Folge sind Gangstörungen und Fehlhaltungen, die zu Beschwerden wie Hüft- oder Rückenschmerzen führen können. Damit der Fuß nicht einfach herabhängt, werden diese Erkrankungen meistens mit einer Schiene geschützt. Eine gute Alternative zu solchen Orthesen können spezielle Schuhe wie ein Peroneusstiefel sein.

Beschwerdefrei gehen

Elastische Tapes können Fehlstellungen korrigieren. djd/taping-socks.de - compressana.de
Elastische Tapes können Fehlstellungen korrigieren. djd/taping-socks.de - compressana.de
Sport, Reisen oder alltägliche Aktivitäten wie Einkaufen – fitte Füße sind für all dies Voraussetzung. Mehr als die Hälfte der Deutschen leidet Schätzungen zufolge unter Fußbeschwerden durch Fehlstellungen. Weit verbreitet ist der Hallux valgus (Ballenzeh), der besonders Frauen betrifft. Im fortgeschrittenen Stadium lässt er sich durch eine alleinige Korrektur des Zehs nicht nachhaltig beeinflussen. Denn das starke Einknicken des Rückfußes führt zu einer gesteigerten Belastung des Vorfußes, dem Spreizfuß. Dadurch wird der Hallux valgus weiter verstärkt. Einen außergewöhnlichen Therapieansatz bieten innovative Taping-Socks mit elastischen Bändern, die individuell in die Socken integriert sind. (djd)

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