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Als der Rhein eine Eisbahn war:

1929 fror der Strom über den Winter sogar komplett zu. Foto: imago images / United Archives

Kommt nach dem Hitzerekord im Sommer nun die arktische Kälte im Winter? Viele Kinder hätten bestimmt nichts dagegen, wenn der Rhein zufrieren würde und sie ihn als riesige Eisbahn nutzen könnten. Zuletzt war das 1963 der Fall.

Unglaubliche 41,1 Grad zeigte das Thermometer am 25. Juli in Köln-Stammheim an, was für die Domstadt einen neuen Hitzerekord bedeutete. Der Klimawandel beschert uns also auch im Rheinland ein immer extremeres Wetter. Gut möglich also, dass es in Köln deshalb demnächst einen arktischen Winter gibt, der Eisschollen auf dem Rhein treiben lässt. Zuletzt war dies im Jahr 2009 der Fall, als die Luft minus 19 Grad kalt war.

Komplett zugefroren war der Rhein damals allerdings nicht. Ohnehin kommt es zu diesem Schauspiel extrem selten. Zuletzt konnten Kölner dieses Spektakel im Jahr 1963 erleben, als die Marke von minus 20 Grad geknackt wurde und 78 Tage lang Schnee lag. Für Schiffe war kein Durchkommen mehr, weshalb die Deutsche Presseagentur Anfang Februar 1963 meldete: „Wie die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mainz heute bekanntgibt, ist die Rheinschifffahrt von Mannheim bis zur niederländischen Grenze eingestellt.“

2009 trieben letztmals Eisschollen auf dem Rhein. Foto: Kuffner
2009 trieben letztmals Eisschollen auf dem Rhein. Foto: Kuffner
Noch extremer war der Winter 1928/29. Schon zu Weihnachten zeigte das Thermometer höchstens minus 10 Grad an, was bis Mitte Februar so blieb. Kein Wunder also, dass der Rhein wochenlang komplett zugefroren war. Entsprechend viel Spaß hatten die Leute an diesem Ereignis der besonderen Art. Problemlos konnten sie von Deutz bis zur Altstadt übers Eis gleiten oder mit Schlittschuhen nach Leverkusen oder Bonn fahren. Für Menschen damals ein außergewöhnliches Erlebnis.

Dass der Rhein zukünftig zufriert, ist hingegen sehr unwahrscheinlich. Denn durch verschiedene Flussbegradigungen hat sich die Fließgeschwindigkeit im Vergleich zu damals fast verdoppelt. Damit der Rhein nochmals zur Eisbahn wird, müsste auf den Sommer nun also ein Winter der Extreme folgen.

Der Weihachtsmarkt am Dom sorgt für ein besonderes Flair

Am Dom weihnachtet es in den Wochen vor dem Fest sehr. Foto: Mapics - stock.adobe.com
Am Dom weihnachtet es in den Wochen vor dem Fest sehr. Foto: Mapics - stock.adobe.com
Am 25. November erstrahlt er wieder, der riesige Tannenbaum, der zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf der Domplatte errichtet wird. An ihn schließt sich ein Lichterzelt mit 70 000 LEDs an, das die Besucher jedes Jahr aufs Neue begeistert. Doch nicht nur das: 150 Buden und Stände bieten kulinarische Abwechslung, hochwertiges Kunsthandwerk und ausgefallene Geschenkideen. Von kölschen Spekulatius über Dom-Likör zur exklusiven Wimmeltasse können sich Touristen und Kölner ein Stück der Domstadt mit nach Hause nehmen. Für beste Unterhaltung sorgen über 100 Veranstaltungen auf der zentralen Bühne. Kein Wunder also, dass der Weihnachtsmarkt am Dom mit vier Millionen Besuchern jährlich der beliebteste der Stadt ist.

Aber nicht nur zum Dom lohnt sich ein Abstecher. Auch am Alter Markt, am Neumarkt, am Schokoladenmuseum, am Rudolfplatz, am Chlodwigplatz sowie im Stadtgarten finden sich große Weihnachtsmärkte, die durch ihr ganz eigenes Flair überzeugen. Glühwein schlürfen lässt sich zudem auf den zahlreichen Veedelsmärkten. Mehr Infos zu den Kölner Weihnachtsmärkten gibt es unter: koeln.de/tourismus/weihnachtliches_koeln/weihnachtsmaerkte.

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